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Meine Lebenseinstellung 2017-06-22T15:33:37+00:00

So stehe ich zum Leben

 

Mittlerweile ist mir der humanistische Ansatz, der hinter der Personzentrierten Psychotherapie steht, selbst zur Lebenseinstellung geworden. Es ist für mich wunderbar zu erleben, wie der wertschätzende, bewertungsfreie Umgang mit anderen Menschen, beiden Seiten Wachstum und Bedürfniserfüllung beschert. Dass in jedem Organismus und damit auch im Menschen eine innere Kraft des sich Erhaltens und Entwickelns steckt, die auch unter den widrigsten Umständen nicht ganz erlischt und dem Menschen ein tiefes inneres Wissen bereit stellt, was für ihn richtig ist oder wäre, ist für mich Erfahrung und Lebenseinstellung zugleich geworden.

Dass wir Menschen untereinander – durch wertschätzendes, empathisches Miteinander und Verstehen des Anderen in seiner Andersartigkeit – in der Lage sind, diese innere Kraft der Aktualisierung im Anderen wieder aufleben zu lassen, auch wenn sie verschüttet wurde, ist Basis für mein Leben und Therapieren gleichermaßen. Ich bin nach wie vor am Lernen, Wachsen und Erfahrungen machen und mir scheint es manchmal, wie wenn wir gerade dafür auf der Erde sind.

Aber es geht mittlerweile wesentlich leichter, flexibler und erfüllter. Und dafür hat es sich gelohnt, daran zu arbeiten.

 

 

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Mit diesem Buch führt Richard Schwartz, Begründer des Internal Family Systems (IFS), den Leser auf leicht verständliche Art und Weise in die grundlegenden Konzepte und Methoden dieses therapeutischen Modells ein.

Die Psychologie sexueller Leidenschaft
»David Schnarch zeigt, dass Liebesbeziehungen zu einer Differenzierung des Selbst herausfordern. Man muss lernen, sich dem Partner gegenüber mit echten Gefühlen zu zeigen und in der Intimität bei sich selbst zu bleiben. Das ist eine sehr hohe Anforderung, deren Erfüllung oft schwierig und schmerzlich ist. Intimität und enge Bindung sind nach Schnarch nur möglich, wenn die Autonomie der Partner gesichert bleibt. Erst das eröffnet die Möglichkeit, die Beziehung auch sexuell spannungsgeladen und lebendig zu erhalten.« (Jürg Willi im Vorwort)