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Gesprächspsychotherapie 2017-06-22T14:22:06+00:00

Gesprächspsychotherapie (GT)

 

Eine Therapieform zur Behandlung psychischer Probleme ist die Gesprächspsychotherapie. Sie ist auch als „Klientenzentrierte Psychotherapie“ oder „ “Personzentrierten Psychotherapie“ bekannt. Ihr liegt die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch die Tendenz und die Fähigkeit in sich trägt, sich konstruktiv zu entfalten und zu entwickeln.

Diese Aktualisierungstendenz kann durch unterschiedliche Einflüsse und Erfahrungen so gestört werden, dass sich erhebliche Probleme in der Lebensbewältigung ausbilden, zu deren Auflösung ggf. eine Psychotherapie hilfreich ist.

Gemeint ist die Fähigkeit eines jeden Menschen für sich selbst zu sorgen und Widrigkeiten zu überwinden. Wie ein roter Faden liegen demnach in jedem Menschen Wege und Möglichkeiten zur Entfaltung seiner Person. In der Gesprächstherapie suchen wir gemeinsam nach diesem roten Faden bzw. knüpfen an ihn an.

Konkret bedeutet das ein Gespräch von Person zu Person – immer auf Augenhöhe, immer lebendig und direkt, aber niemals belehrend, niemals wertend, niemals analysierend. Nicht ich bin der Experte für Ihre Person – Sie sind es. Und ich trage dazu bei, dass Sie das nutzen können.

Ich versuche, Ihre Gefühle und Ihr Handeln so gut zu verstehen, daß Sie sich ermutigt fühlen können, selbst weiter in sich hineinzuhorchen.

Dieser Vorgang ist wissenschaftlich erforscht und wird als therapeutisch wirksam betrachtet, denn in der Folge verändert sich der Umgang des Klienten mit sich selbst. Wer sich von einem anderen so ernst genommen und akzeptiert fühlt – auch noch in den schwierigsten und schmerzlichsten inneren Konfliktlagen – der wird sich selbst und seiner Umwelt bald positiver gegenüber stehen.

 

 

Anwendungsgebiete

  • Depressive Störungen
  • Angststörungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Psychische Reaktionen auf schwere Belastungen
  • Essstörungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen